Die AfD Hamm verurteilt die jüngste Pressemitteilung der Partei Die Linke, in der sie sich mit einem Abtreibungsarzt solidarisiert und kirchliche Klinikträger öffentlich angreift, aufs Schärfste. Die Linke offenbart damit erneut ihr radikales Weltbild, in dem das Lebensrecht ungeborener Kinder keinerlei Bedeutung mehr hat.

Die katholische Kirche handelt nicht aus „Ideologie“, sondern aus Gewissenspflicht. Der Schutz des Lebens ist Kernbestand christlicher Ethik und Ausdruck medizinischer Verantwortung. Papst Johannes Paul II. stellte unmissverständlich fest:

„Kein Umstand, kein Ziel und kein Gesetz kann jemals eine Handlung rechtfertigen, die an sich unerlaubt ist, weil sie dem Gesetz Gottes widerspricht – die Tötung eines unschuldigen Menschen.“
(Evangelium Vitae, Nr. 62)

Wer fordert, Abtreibung vollständig zu entkriminalisieren und zur normalen Gesundheitsleistung zu erklären, verabschiedet sich von jedem humanitären Maßstab. Schwangerschaftsabbruch ist kein medizinischer Fortschritt, sondern das Scheitern von Solidarität, Hilfe und Schutz.

Die Linke spricht von „Selbstbestimmung“, verschweigt aber bewusst das Recht auf Leben des ungeborenen Kindes – des schwächsten und schutzlosesten Menschen unserer Gesellschaft. Eine Politik, die Leben selektiert, verliert jede moralische Autorität.

Katholische Krankenhäuser und Träger haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, ihr Handeln an ihrem Gewissen und ihrer christlichen Verantwortung auszurichten. Dass die Linke nun zu Demonstrationen gegen kirchliche Einrichtungen aufruft, zeigt eine beunruhigende Intoleranz gegenüber religiöser Freiheit und weltanschaulicher Vielfalt.

Der Wert eines Menschen hängt nicht von seiner Entwicklungsstufe ab. Wer das leugnet, stellt die Grundlagen unserer Gesellschaft infrage.