Nur wenige Tage nach meiner Wahl zum Direktkandidaten der AfD für die Landtagswahl 2027 in Hamm tauchte plötzlich der sogenannte „Adenauer SRP+“-Bus des „Zentrums für politische Schönheit“ ausgerechnet in den AfD-Hochburgen Herringen und Bockum-Hövel auf. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert – und offensichtlich politisch motiviert.
Denn die politische Entwicklung in diesen Stadtteilen spricht eine klare Sprache: Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in Bockum-Hövel mit 27,5 Prozent stärkste Kraft bei den Zweitstimmen. Auch in Herringen lag die AfD mit 26,4% erstmals auf dem ersten Platz.

Besonders brisant ist dabei, dass bei der kommenden Landtagswahl erstmals bereits 16-Jährige wählen dürfen. Genau diese Jugendlichen werden nun mit einseitiger politischer Stimmungsmache gegen die AfD aufgewiegelt – direkt auf Schulhöfen, begleitet von öffentlich-rechtlichen Medien und linkspolitischen Aktivisten.

Der sogenannte „Aktionsbus“ des „Zentrums für politische Schönheit“ setzt die AfD bereits im Namen „Adenauer SRP+“ indirekt mit der 1952 verbotenen rechtsextremen SRP gleich. Im Inneren des Busses befindet sich zudem eine Darstellung von Alice Weidel in einer Gefängniszelle. Schüler sollen dort politische „Verhöre“ durchführen und werden mit massiv einseitigen Botschaften gegen die AfD beeinflusst.

Alice Weidel selbst sprach bereits von einem „Angriff auf die demokratische Opposition“ und kritisierte die zunehmende politische Hetze gegen Millionen AfD-Wähler. Der Bus reiht sich ein in eine Serie gezielter Aktionen linker Aktivisten gegen führende Vertreter der AfD.
So sorgte das „Zentrum für politische Schönheit“ bereits bundesweit für Empörung, als Aktivisten in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses von Björn Höcke ein Holocaust-Mahnmal errichteten und damit bewusst in dessen Privatsphäre eindrangen. Nun richtet sich dieselbe politische Kampagnenstrategie gegen die AfD in Hamm. Wer heute Alice Weidel diffamiert, Björn Höcke öffentlich verfolgt und nun in Hamm gezielt Jugendliche gegen die AfD mobilisieren will, zeigt vor allem eines: die Angst vor dem politischen Wandel.

Dass der WDR diesen Bus anschließend als gelungene „Demokratiestunde“ bezeichnete, ohne die massiven politischen Provokationen vollständig offenzulegen, offenbart zudem eine erschreckende politische Schlagseite innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wesentliche Inhalte – etwa die Gefängniszelle mit Alice Weidel – wurden im Fernsehbeitrag nur unzureichend thematisiert.

Besonders problematisch ist dabei die politische Nähe der handelnden Akteure. In Hamm tritt mit Justus Mohr ein SPD-Politiker als Landtagskandidat an, dem seit Jahren Verbindungen ins linksextreme Antifa-Milieu nachgesagt werden. Gleichzeitig findet nun ein Projekt an Schulen statt, das sich nahezu ausschließlich gegen die AfD richtet. Viele Bürger fragen sich deshalb zurecht, ob hier öffentliche Strukturen und Steuergelder genutzt werden, um politische Konkurrenz zu bekämpfen.

Die AfD liegt inzwischen bundesweit bei rund 29 Prozent und ist in vielen Umfragen stärkste Kraft. Statt sich mit den realen Problemen unseres Landes auseinanderzusetzen – wie explodierende Lebenshaltungskosten, unkontrollierte Migration, Wohnungsnot, Energiepreise und der wirtschaftliche Niedergang – setzen Teile des politischen Establishments lieber auf Angstkampagnen und politische Diffamierung.
Wer Jugendlichen einredet, Millionen Wähler einer demokratisch gewählten Partei seien angeblich Feinde der Demokratie, bekämpft nicht die AfD – sondern untergräbt das Vertrauen in die Demokratie selbst.
Die Menschen merken längst, wie mit zweierlei Maß gemessen wird. Die pauschalen Verleumdungen gegen die AfD dienen offenbar vor allem dazu, vom eigenen politischen Versagen abzulenken.

Ich werde mich von solchen Kampagnen nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil: Die Bürger in Hamm erleben täglich die Folgen der Politik der Altparteien.
Deshalb bin ich überzeugt: 2027 werden wir das Direktmandat in Hamm holen – und die SPD wird in Hamm erstmals unter 20 Prozent fallen.

Pierre Jung
Direktkandidat der AfD Hamm zur Landtagswahl NRW 2027